Meike goes tiny

Ich habe ein Haus gebaut… ein kleines Haus… sogar ein sehr kleines… :ö)

Wie es dazu kam ist eine Geschichte, die ich hier nicht noch einmal erzählen will. Die kannst du aber in Meikes Blog nachlesen. Angefangen hat sie in unseren Köpfen nämlich schon vor langer Zeit. Im Januar 2020 wurde es dann konkreter und Ende März habe ich mit der Planung begonnen. Das erste Holz habe ich Ende Juli gekauft und dann hat es tasächlich noch ein ganzes Jahr gedauert, bis wir das Haus nun Anfang August 2021 nach Köln fahren konnten. Es ist noch nicht ganz fertig: die Möbelfronten, ein paar Regale, die Dachrinne, ein Vordach… kommt alles, aber erstmal durchatmen!

Ich bin über die letzten Monate müde geworden zu erklären, dass es etwas mit der inneren Einstellung zu tun hat und nicht mit der Mode, warum Menschen klein wohnen möchten (oder sogar sollten). Dazu habe ich mal diesen Satz aufgeschnappt, der sagt eigentlich alles:

Du musst dich reduzieren auf das was du brauchst,

wenn du das nicht packst, hast du zu viel.

Christoph Süß

„Nirvana“

„Nirvana“ heißt das Haus und das Projekt hieß für mich von Anfang an „Meike goes tiny“. Ich habe mir viele Videos, sehr viele Videos über das Bauen von Tiny Houses angesehen und häufig vermitteln diese Bilder eine tänzerische Leichtigkeit, mit der trendige Typen in wenigen Wochen ein Haus zusammen zimmern und ich dachte, dass kann ich auch. Ich habe Foren durchgearbeitet, ich habe mich von der digitalen Scheinwelt beeindrucken lassen, die einem täglich mit neuen Beiträgen begrüßt, hat man sich erst in der tiny Blase vernetzt. Das ist alles nicht schlecht, keineswegs! Aber irgendwann hat es mich frustriert und ich habe für mich beschlossen einfach Meikes Haus zu bauen. Es würde vielleicht etwas anders aussehen und sich auch etwas anders bewohnen lassen, aber es würde in jedem Fall einfach Meikes Haus sein. Ich habe es Meike und mir nicht immer leicht gemacht, nicht leicht machen können. „Jeder spinnt auf seine Weise…“

Möglich wurde das gesamte Projekt erst durch einen Virus, der mir die nötige Zeit verschafft hat und durch meine Chefs, die mir Raum und Rahmen geboten und mich in jeder Hinsicht unterstützt haben, wofür ich sehr dankbar bin! Dem Virus danke ich ausdrücklich nicht! Er ist tückisch, kostet Menschenleben und schafft es sogar, die Gesellschaft auf eine Weise auseinander zu treiben, die wir vorher nicht kannten.

Und nun habe ich auch ein kleines Video gebastelt: Es ist ein sehr grober Zeitraffer eines ganzen Jahres. Natürlich sieht alles ganz einfach aus, wenn Musik unterlegt ist und „Geschichte gemacht“ wird. Es gab super Tage und es gab verkackte Tage. Es kostete Mühe und Ausdauer, viel Liebe und Herz. Und hoffentlich macht es glücklich und hält warm und kühl, trocken und beschützt. Ich hab alles gegeben!

Übrigens gibt es in Meikes Blog noch viel mehr Fotos rund um das Haus. Infos und weitere Bilder findest du außerdem bei MeRaum oder bei MeRaum auf facebook.

Viel Freude beim stöbern! ;ö)

3 Antworten auf „Meike goes tiny“

  1. Ach ihr Beiden
    Wie schön so eine Inspiration mit dem Filmchen
    Der Unterschied zu den meisten Tiny Häuschen ist sicher das es eine Seele hat
    Ein wenig Meike ein wenig Thorsten
    Toll das ihr alles so verwirklicht habt
    Ganz viele schöne Stunden in Eurem wunderbaren Heim es braucht doch nur so wenig zum großen Glück
    Ganz liebe Grüße Eure

  2. Ja, lieber Torsten, es grenzt an ein Wunder, das tiny House für Meike ist wunderschön geworden und wir bewundern dich für deine Ausdauer und perfekte Arbeit ‼️Großes Lob ‼️ von deiner/eurer mamajutta und Willi

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